„Wundersame Dinge geschehen einem in Griechenland – wundersame, gute Dinge, die sonst nirgends auf der Welt geschehen können. Irgendwie steht Griechenland unter dem besonderem Schutz des Schöpfers – man glaubt, Ihn wohlwollend nicken zu sehen.“
– Henry Miller

Imposante Tempel, historische Ausgrabungen und spannende Museen: Griechenland ist ein Eldorado für alle, die Sightseeing lieben. Ob griechische Götter, mächtige Herrscher oder große Philosophen – das antike Griechenland hat seine Spuren hinterlassen und so reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Hier wird Geschichte so lebendig, dass selbst weniger historisch Interessierte es kaum erwarten können, zur nächsten Attraktion zu kommen.



Griechenland FAQs: Erste Reisetipps im Überblick

Spannende Fakten & Wissenswertes über Griechenland

  • Das antike Griechenland wird an zahlreichen Orten auf dem Festland und auf den Inseln wieder lebendig.
  • Insgesamt 18 UNESCO-Welterbestätten befinden sich im Land und geben einen eindrucksvollen Einblick in seine reiche Geschichte.
  • Majestätische Tempel, gut erhaltene Ruinen und stattliche Bauten umgibt nicht selten ein mystisches Flair.

Ankommen

Mit dem Flugzeg ist Griechenland in 2 – 3 Stunden erreichbar. Für eine Rundreise auf dem Festland bieten sich die Flughäfen Thessaloniki und Athen an. Mietwagen sind an allen Flughäfen abholbar. Unseren Mietwagen für eine zweiwöchige Rundreise haben wir über Centauro gebucht.

Top-Sehenswürdigkeiten in Griechenland

Delphi

Eines der mystischsten Denkmäler der griechischen Antike ist die Stadt Delphi mit dem Orakel von Pythia. Wo früher am von Zeus als „Bauchnabel der Erde“ bestimmten Ort unzählige Ratsuchende mit Hilfe des irdischen Sprachrohrs Apollos einen Blick in ihre Zukunft werfen wollten, übt die Ausgrabungsstätte auch heute einen unglaublichen Zauber aus.


Thermopylen

Schlacht bei den Thermopylen

In der Antike war der schmale Pass zwischen dem Kallidromos-Gebirge und dem Golf von Malia praktisch der einzige Weg für größere Heere, nach Südgriechenland vorzudringen. Daher war der Pass immer hart umkämpft. Aber die berühmteste aller Schlachten dort spielte sich 480 v. Chr. ab, als 300 Spartaner unter König Leonidas gemeinsam mit 700 weiteren Männer aus Thespiai es mit dem gewaltigen persischen Heer des Xerxes aufnahmen.

Die Griechen verloren die Schlacht in einem legendären, letzten Gefecht, nachdem ein Verräter namens Ephialtes den Persern einen Umgehungspfad zeigte, über den sie die griechischen Truppen einkesselten und besiegten.

1950 wurde zum Gedenken an die Schlacht eine große Statue errichtet, die Leonidas in voller Rüstung zeigt. Sie steht gegenüber dem historischen Hügel Kolonos, am zentralen Durchgang des den antiken Pass‘ genau an jener Stelle, an der sich das letzte Gefecht abgespielt hat. Unzählige Bronzestücke und Speerspitzen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. wurden am Fuß des Hügels ausgegraben.

Heiße Quellen

Der altgriechischen Sage nach wurden die Thermalquellen hier von Hephaistos im Auftrag der Göttin Athene geschaffen. Sie waren ein Geschenk der Göttin an Herakles. Das heutige Heilbad an den Thermopylen in Zentralgriechenland wurde 1935 eingerichtet und der gleichnamige Ort hat sich inzwischen zu einem bedeutenden Kurort entwickelt. Der Ortsname Thermopyles bedeutet übersetzt “Heiße Tore/ Öffnungen“.


Olymp Gebirge und Wasserfall von Orlias

Griechenlands sagenumwobener und höchster Berg hält für jeden Besucher der einen Urlaub in Griechenland unternimmt etwas Besonderes bereit – und dazu muss man nicht unbedingt den Gipfel besteigen: Sanft ansteigende Pfade, versteckte Ecken, turmhohe Bäume, Felsvorsprünge und seltene Wildblumen.

Gleich zwei Wasserfälle und ihre Gumpen laden zum Baden ein: In der Gemeinde Dion-Olymbos in der griechischen Region Zentralmakedonien findest du die wunderschönen Orlias-Wasserfälle. Die Gegend ist berühmt für ihre Mythologie, lokale Geschichten und die einzigartige Flora und Fauna.Vom Parkplatz aus starten zwei Wanderwege – die Tour zum zweiten Wasserfall wirkt unscheinbar, ist aber etwas steiler. Tipp: Mittags scheint die Sonne auf das Wasser, welches dann fast ein wenig zu glitzern scheint.


Thessaloniki

In Nordgriechenland, in Makedonien gibt es seine Stadt, die mit keiner anderen in ganz Griechenland gleicht. Thessaloniki! Die ausgedehnte Großstadt Thessaloniki ist ein Schmelztegel der Kulturen. Hier verschmelzen ebenso auch Träume, Ideen, Visionen und Trends zu einer alternativen, avantgardistischen Szene.  Die Geschichte der Stadt spiegelt sich in allem, was man hier sieht: Im Thermaischen Golf, dem Weißen Turm, der Nikis-Allee, dem Aristotelesplatz, der Mitropoleos- und Tsimiski-Allee, dem Ladadika-Bezirk, der Modiano-Markthalle, dem Bit-Basar und der Altstadt

Seit tausenden von Jahren ist diese nördliche Hafenstadt ein Treffpunkt von Menschen unterschiedlichster Kulturen.


Chalkidiki

Chalkidiki ist eine Region in Nordgriechenland, die für ihre fingerartigen Landzungen bekannt ist. Die Landschaft geht von mediterranen Wäldern in Sandstrände und geschützte Buchten über. Die westlichste Halbinsel Kassandra ist touristisch am besten erschlossen.


Meteora

Meteora bedeutet „im Raum freischwebend“. Auf den ersten, zweiten und dritten Blick auf diese unglaublich hohen, senkrechten Felsen kommen Besucher aus dem Staunen nicht heraus. Aber es ist nicht nur die unglaubliche Geologie der Region, auch die hoch oben gebauten Klöster sind mehr als imposant. Wie sie dorthin kamen? Die Mönche, die sie gebaut haben, waren Kletterer im ursprünglichen Sinn. Mit Seilzügen, Netzen und ihren bloßen Händen schafften sie die Baumaterialien hinauf. Heute kommen Kletterer aus der ganzen Welt nach Meteora, um sich mit diesen gigantischen Felsen zu messen. Meteora wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und vom griechischen Staat zum heiligen, unantastbaren Ort bestimmt. Sechs der Klöster können noch heute besichtigt werden. Aus weiter Entfernung ist der Ausblick einfach unbezahlbar. Und das vor allem zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang.


Ioannia

Die Höhle von Perama, der Stolz des Balkans

Nur 4 km von Ioannina liegt eine der außergewöhnlichsten Höhlen des gesamten Balkans. Geologen datieren ihr Alter auf 1,5 Millionen Jahre. Im Inneren können Sie 19 verschiedenen Arten von Stalaktiten entdecken. Nicht nur Höhlenforscher werden begeistert sein von der  großen „Halle“ sein, den „mythischen Palästen“, der Freiheitsstatue, dem Weihnachtsmann und dem „neuen Staat“ mit seinen herrlichen unterirdischen Seen.


Lefkada

Lefkada wird im Griechischen Lefkas ausgesprochen und gehört zu den Ionischen Inseln. Lefkada ist eine der wenigen Inseln, die vom Festland aus über einen Tunnel oder eine Schiffsbrücke angefahren werden kann.

Das Paradies ist so nah: Strände mit türkis- und azurblaues Wasser treffen auf weißen Sand, weiße Klippen und glatte, weiße Kieselsteinen. Der beste Strand der Insel ist Porto Katsiki.


Nafpaktos

Nafpaktos ist eine der wenigen Städte in Griechenland, die 30 Jahrhunderte bewegter Geschichte überlebt hat, die für immer in ihren Baudenkmälern eingeprägt ist. Am Fuße des Pindos erbaut, wird sie schützend durch ihr mächtiges Schloss umarmt, dessen Mauern bis hinab in den Golf von Korinth führen. Es ist eine malerische Stadt mit dazu passenden Stadtteilen voller freundlicher, einladender Einwohner und liegt in einer historischen Region, wo Besucher sich das ganze Jahr hindurch an großartigen Bergketten, traditionellen Dörfern und Stränden mit kristallklarem Wasser entzücken können.

Der venezianische Hafen gehört zu den schönsten und malerischsten Häfen des Landes; bei ihm wird es Liebe auf den ersten Blick sein. Er ist ein Treffpunkt für die Einheimischen.


Patras

Der Leuchtturm von Patras

Er war das Symbol der archaischen Hauptstadt. Wenn ein fremdes Schiff im Hafen einlief, schwenkte ein Seemann an Bord die Flagge des Herkunftslands in Richtung des Leuchtturms und ein Orchester spielte die Nationalhymne. Der Leuchtturm wurde ursprünglich am St. Nikolaos-Hafen gebaut, bis er 1972 zerstört wurde. Eine Rekonstruktion des Turms wurde 1999 etwas weiter südlich in der Nähe der Kirch St. Andreas errichtet.

St. Andreas-Kathedrale: Frömmigkeit, die 46 Meter hinauf ragt

Ein Highlight ist auch die prachtvolle Kathedrale, die dem Ortspatron Andreas geweiht ist. Die gewaltige Kuppel erreicht eine Höhe von 46 Metern. Auf ihr krönt ein 5 Meter hohes, goldenes Kreuz, das Jesus Christus symbolisiert. Zwölf weitere kleinere Kreuze umgeben das Hauptkreuz und stehen sinnbildlich für die zwölf Apostel Jesu. Die im byzantinischen Stil gebaute Kirche wurde 1908 von König Georg I. von Griechenland gestiftet und 1974 eingeweiht.


Olympia

Die Hinterlassenschaften der antiken Olympischen Spiele locken vor allem Reisegruppen an. Der einst antike Ort Olympia ist heute eine Ortschaft mit vielen Hotels und touristischen Restaurants.

Dennoch ist die archäologische Stätte der antiken Wettkämpfe und die beiden Museen zur Geschichte von Olympia sehr sehenswert.

London, Beijing, Athen… Wer die letzten Austragungsorte in der Geschichte der Olympischen Spiele bis 776 v. Chr. zurückverfolgt, gelangt an die Startlinie in einem sanft-grünen Tal auf dem Pelepones. Am Alpheios-Fluss war Zeus wichtigstes Heiligtum. Zu seinen Ehren wurde alle vier Jahre ein Event ausgerichtet, an dem die gesamte Griechisch sprechende Welt teilnahm. Die Olympischen Spiele waren mehr als nur ein athletischer Wettkampf.

Es waren panhellenische Festspiel, die sogar in Kriegszeiten Priorität hatten. Während der Spiele und der dazugehörigen Reisezeiten wurden alle Feindschaften zwischen den für gewöhnlich zänkischen Stadtstaaten auf Eis gelegt und eine Olympische Waffenruhe verhängt. In tausend Jahren Olympischer Spiele wurde diese Regel nur zweimal gebrochen. Eine Leistung, mit der sich heutige Spiele nicht messen können. 


Mystras

Mystras (auch Mistra) ist einer der aufregendsten und dramatischsten historischen Orte, die der Peloponnes zu bieten hat; ein herrlich luftiger Ort, der sich an den 280 Meter hohen Fuß des Taygetos-Bergs schmiegt. Der üppig bewachsene Hang ist eine bemerkenswert intakte byzantinische Stadt, die einst eine Bevölkerung von etwa 20.000 Menschen beherbergte und durch die man heute wandern kann. Gewundene Gassen führen durch monumentale Tore, vorbei an mittelalterlichen Häusern und Palästen und vor allem in die Kirchen, von denen einige hervorragende, wenn auch verblasste Fresken präsentieren. Begeben Sie sich auf eine umfangreiche Entdeckungstour von Architektur, Malerei und Skulpturen – und in ein anderes Zeitalter mit einer dramatisch anderen Mentalität.


Nafplio

Nafplio gilt mit seinen verwinkelten Altstadtgassen und malerischen Plätzen als die schönste Stadt des Peloponnes. Die Hafenstadt hat ca. 14.000 Einwohner und liegt am Argolischen Golf zu Fuße eines mächtigen Felsen.


Korinth

Die exponierte Lage von Korinth – zwischen dem griechischen Festland und dem Peloponnes, zwischen dem Saronischen Golf und dem Golf von Korinth – war Segen und Fluch im Laufe der Geschichte.  Die dominante Position brachte der Stadt großen Reichtum ein, zog aber auch mächtige Feinde an. Heute liegt Korinth am Scheideweg der Zeit.

Antikes Korinth

Das antike Korinth ist eine Stadt beim Isthmus von Korinth, also der Landenge, die die Peloponnes und das griechische Festland verbindet. Westlich dieser Landenge befindet sich der Golf von Korinth. Die Stadt wird von der Küstenebene Vocha im Westen, den Gerania-Bergen im Osten, und den Oneia-Bergen im Süden umgeben. Erdbeben haben die Stadt wiederholt zerstört.

Kanal von Korinth

Schon die Seefahrer der Antike überlegten, ob es nicht eine andere Möglichkeit gebe, statt den gesamten Peloponnes zu umrunden, der nur mit einer schmalen Landzunge mit dem Festland verbunden ist. Unter Periander im 6. Jahrhundert v. Chr. bauten die alten Griechen eine Gleitbahn, über die Schiffe über Land zum Hafen gezogen wurden – mit viel Muskelkraft. Schon Periander träumte von einem Kanal, doch es blieb bei einer Vision.

Auch Nero, Caligula, Hadrian, die Byzantiner und Venezianer versuchten sich erfolglos an dem Projekt. Erst 1893 eröffnete der 6 km lange Kanal nach elf Jahren Grabarbeiten. Er schneidet durch bis zu 90 m hohe Felsen und ist ein beliebtes Fotomotiv für Urlauber.


Athen

Akropolis

Das Wahrzeichen der Stadt thront auf einem kleinen Hügel. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt und den Hafen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Akropolis zu besteigen (Nordtor und Südtor).

Das Gebiet um die heilige Stätte ist weit gefasst. Neben dem Parthenon stehen hier die Propyläen, das Erechtheion mit den sechs überlebensgroßen Mädchensäulen und der Niketempel. Weiter unten begegnen euch die Ruinen des Dionysostheaters. Weitaus besser erhalten ist aber das eindrucksvolle Odeon des Herodes Atticus. Vor einer traumhaften Kulisse finden hier seit den 1930er Jahren wieder regelmäßig Theaterveranstaltungen statt.

Anafiótika

Das verträumte Viertel Anafiótika erstreckt sich nordöstlich am Fußes des Akropolishügels. Kleine Gässchen, blumenbesäumte Häuser und traditionelle Tavernen prägen das Straßenbild. Dieses kleine Viertel bietet somit den perfekten Gegensatz zum touristischen Treiben auf den großen Plätzen und mittendrin hatte ich nicht mehr das Gefühl Teil einer lebendigen Großstadt zu sein.

Besuch auf dem Syntagma-Platz

Der stündliche, vor dem Parlamentsgebäude stattfindende Wachwechsel in Athen ist mittlerweile zu einem touristischen Höhepunkt geworden. Besonders die außergewöhnliche Uniform der Soldaten wird Sie überraschen. Ein Rock mit präzise gebügelten Falten und Schnabelholzschuhe mit einem Pompom machen die Uniform recht einzigartig. Nach einer Stunde Stillstand erfolgt dann die Ablösung, wobei die zwei Wachen durch zwei andere ersetzt werden. Dabei kommt es zu eigenartigen Beinbewegungen der Soldaten, wobei die Beine weit nach oben geschwungen werden und der Holzschuh anschließend laut auf dem Boden aufschlägt.


Hast Du weitere Insidertipps für einen Urlaubstrip nach Griechenland ? Dann schreib sie gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich.

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