Aktivitäten für einen vierstündigen Zwischenstopp in Österreichs Hauptstadt Wien

Wien, Wien nur du allein. Sollst stets die Stadt meiner Träume sein! So wird die Donaumetropole in alten Wiener Liedern besungen. Eine Kombination aus kaiserlichem Flair, historischen Sehenswürdigkeiten, kultureller Vielfalt und vielen modernen Einflüssen machen es wahrlich interessant einen längeren Zwischenstopp am Wiener Flughafen für eine zeitlich begrente Entdeckungstour in der Innenstadt zu nutzen. Natürlich bietet Wien genügend Sehenswürdigekeiten und Highlights, die mehr als eine Woche fühlen können. Da viele wichtige Sehenswürdigkeiten jedoch fußläufig liegen, kann in wenigen Stunden schon ein guter erster Eindruck erreicht werden.


  1. Top-Sehenswürdigkeiten in Wien
  2. #1 Stephansdom
  3. #2 Hofburg
  4. #3 Das Schloss Belvedere
  5. #4 Kapuzinergruft bzw. Kaisergruft
  6. #5 Kaffeehäuser
  7. Anreise vom Flughafen Wien

Top-Sehenswürdigkeiten in Wien

#1 Stephansdom

Das wichtigste Wahrzeichen in Wien, Ikone und Identifikationssymbol ist natürlich der Stephansdom, der sich im Herzen der Stadt befindet. Kein anderes Gebäude repräsentiert Wien mit all seinen Höhen und Tiefen so gut, wie die mächtige Kathedrale.

Die Geschichte des Stephansdoms

Die erste urkundliche Nennung der Kirche und Pfarre St. Stephan führt zurück ins Jahr 1137 datiert. Zu diesem Zeitpunkt wird der Baubeginn der ersten Stephanskirche angenommen. Heute befindet sich der Stephansdom im Zentrum Wiens, damals lag der Platz noch außerhalb der ältesten Stadtmauer Wiens. Von 1200-1225 wird der Bau der zweiten romanischen Kirche angenommen, das Hauptportal u. a. stammt aus dieser Zeit.

Kathedrale in Wien – Der Stephansdom

Mitte des 13. Jahrhunderts entstand die gotische Chorhalle, Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Südturm, eigentlich „Stephansturm“ genannt, vollendet. Der Turm hatte eine Höhe von 136,4 Metern und galt als der höchste Kirchturm Europas. Dem folgen sollte der Nordturm, dessen Bau aufgrund der Türkengefahr 1511 eingestellt wurde. Der Ausbau der Stadtbefestigung war wichtiger. So trägt die letzte eingesetzte Steinschar des Nordturms die Jahreszahl 1511.

Extra-Tipp: Ein besondere Sehenswürdigkeit sind die Katakomben unterhalb des Stephansdom. Im südlichen Seitenschiff des Doms geht es in Stufen hinab in die dunklen Katakomben. In einer 30-minütigen Führung durch die niedrigen Gänge und gruseligen Gruften der Katakomben besichtigen Sie nicht nur die Grabkammern der ehemaligen Habsburger, sondern auch der dort bestatteten Bischöfe und Kardinäle. Während Sie in einer Gruft prächtige Metallgefäße, Kupfersärge und Urnen bestaunen, bekommen Sie in den übrigen die Gebeine und Skelette zahlreicher Toter zu Gesicht.

Kostenpunkt: 6 € p.P. (Stand Juli 2022)

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Stephansdom im historischen Zentrum
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Stephansdom von innen

#2 Hofburg

Unweit vom Stephansdom befindet sich die Wiener Hofburg, die früher die Winterresidenz der Kaiserfamilie war. Heute beherbergt sie die Büros des Bundespräsidenten, die Nationalbibliothek, zahlreiche Museen und ein Kongresszentrum sowie natürlich die berühmten weißen Lipizzaner.

Die Geschichte der Hofburg

Die Hofburg zu Wien war vom 13. Jahrhundert bis 1918 (mit Unterbrechungen) die Residenz der Habsburger in Wien. Seit Ende 1946 ist sie der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten. In ihr sind der größte Teil der Österreichischen Nationalbibliothek sowie verschiedene Museen untergebracht.

Sisi-Museum

Die Kaiserappartements und das Sisi-Museum gehören zu den meistbesuchten Stätten österreichischer Geschichte. Von der ehemaligen Residenz der Habsburger sind heute noch die originalen Amts- und Wohnräume von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth zu besichtigen. Das Sisi-Museum bringt dem Besucher in aufwändig inszenierter Weise Mythos und Wahrheit über Kaiserin Elisabeth („Sisi“) nahe.

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Neue Burg
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Michaelertrakt
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Schweizerhof

#3 Das Schloss Belvedere

Seinem Namen wird das Schloss Belvedere auf jeden Fall mehr als gerecht: Die schöne Aussicht gibt es hier inklusive.

Aufgrund ihrer Lage auf einem ansteigenden Hang besteht das Schlossensemble aus einem Oberen Belvedere und einem Unteren Belvedere. Die beiden Belvedere Schlösser wurden Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und zählen mit ihrer Gartenanlage zu den schönsten barocken Bauwerken in Europa. Die Gartenanlage ist toll bepflanzt und lädt an schönen Sommertagen zum Verweilen ein. Heute befinden sich in den Gebäuden des Schlosses die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie wechselnde Ausstellungen, in denen es um österreichische Kunst im internationalen Kontext geht.

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Schloss Belverde
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Schloss Belverde
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Blick auf die Gartenanlage

#4 Kapuzinergruft bzw. Kaisergruft

Die Kaisergruft, oder auch Kapuzinergruft genannt, in Wien ist die Begräbnisstätte der Mitglieder des Hauses Habsburg und Habsburg–Lothringen. Ursprünglich von Kaiserin Anna 1617 testamentarisch gestiftet, wurde die Gruft ab 1622 innerhalb elf Jahren errichtet und in den folgenden Jahrhunderten acht Mal erweitert. Heute ruhen hier 12 Kaiser, 19 Kaiserinnen und weitere Mitglieder des Hauses Habsburg.

Besonders beeindruckend ist der Doppelsarkophag von Erzherzogin Maria Theresia und ihrem Gatten Franz I. Stephan. Hauptanziehungspunkt ist aber die Grablege von Kaiserin Elisabeth („Sissi“), Kaiser Franz Joseph I. und Kronprinz Rudolf.

Kostenpunkt: 8 € p.P. (Stand Juli 2022)

Eingang zur Kapuzinergruft

Sarkophage von Kaiserin Elisabeth („Sissi“) und Kaiser Franz Joseph I. und Kronprinz Rudolf

#5 Kaffeehäuser

Wer an Wien denkt, denkt oft an Sachertorte und Kaffeehäuser. Und das aus gitem Grund: um 1900 gab es 70 Kaffeehäuser, heute 150. Ganz vorne im Kaffeehaus saßen die Künstler, ganz hinten die Adeligen. Bis zum 19. Jahrhundert durfte auch keine Frauen das Kaffeehaus betreten. Nur in Begleitung eines Mannes.

Wer traditionell kulinarisch Österreichs schönste Stadt entdecken möchte, der sollte sich ein Stück der berühmten Sachertorte des Familienunternehmens Sacher nicht entgehen lassen. Dieses „echte Stück Wien“ ist ein saftiger Schokoladenkuchen mit Marillenmarmelade und einer leckeren Kurvertürenschicht. Das hat allerdings auch seinen Preis: ein Stück Original Sacher-Torte kostet im Cafe Sacher Wien (und auch in der Sacher Stube) 5,60 €.

Etwas günstiger gibt es die Sachertorte mit Schlagsahne für 4,80 € in der Café-Konditorei Aida. Da die „Original Sacher-Torte“ ausschließlich in den Hotels Sacher, in den Cafés Sacher, im Sacher Shop und im Duty-free-Bereich des Flughafens Wien sowie über den Onlineshop des Hotels Sacher erhältlich ist, gibt es kein Original in der Café-Konditorei Aida, dafür ist das Café Aida in seiner rosa-kitschigen Aufmachung ein wahres Original.

Sachertorte im Café Aida

Anreise vom Flughafen Wien

Den wohl schnellsten (und teuersten) Weg, um vom Flughafen Wien an- oder abzureisen, stellt der City Airport Train (CAT) dar. Die Nonstop-Verbindung zwischen dem Flughafen Wien und der Innenstadt benötigt gerade einmal 16 Minuten und sorgt neben der schnellen Verbindung auch für höchsten Komfort. Von der Station Wien Mitte erreicht man berühmte Sehenswürdigkeiten, wie den Stephansdom oder das Museum für angewandte Kunst, in nur wenigen Gehminuten.

Kostenpunkt: 11 € p.P. Hinfahrt; 19 € p.P Hin- und Rückfahrt (Stand Juli 2022)

Zur Anreise von/ nach Rennweg (Schloss Belverde!) bzw. Wien Mitte geht es auch ähnlich schnell (in 17 bzw. 18 Minzten) aber günstiger mit dem REX 7 (verkehrt halbstündlich).

Kostenpunkt: 4,30 € p.P. je Fahrt


Hast Du weitere Insidertipps für einen Städtetrip nach Wien? Dann schreib sie gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich.

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